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Unser Leitbild

Unser Antrieb - unsere Motivation

Einem Arzt, der mich nur eben an der Hand berührt
und mich zwischen all diejenigen einreiht, die er in Eile besucht
und denen er ohne die mindeste Teilnahme vorschreibt,
was sie Tun und Lassen sollen -
einem solchen Arzt schulde ich nichts weiter,
denn er sieht in mir nicht den Freund, sondern den Kunden.
Jener hat mehr getan, als ein Arzt muss:
er hat für mich gefürchtet, nicht für den Ruhm seiner Kunst;
er hat sich nicht damit zufrieden gegeben, mir die Heilmittel zu nennen, sondern er hat sie mir auch verabreicht;
er hat sich zu denen gesetzt, die am meisten um mich besorgt waren,
und war zur Stelle, wenn Gefahr drohte;
keine Arbeit war ihm zu mühevoll oder lästig;
mein Stöhnen rührte ihn.
Diesem Menschen bin ich verpflichtet,
nicht so sehr, weil er ein Arzt ist, sondern weil er ein Freund ist.


Seneca, De beneficiis IV, 16

Abbildung: Vertrauen Respekt Kompetenz -

Woran wir glauben



Medizin ist mehr als nur eine Geschäftsbeziehung.

Krankheit oder ein Unfall lösen zwar die „Nachfrage“ nach ärztlicher Tätigkeit aus, dennoch ist der Patient erst in zweiter Linie „Kunde”. Ein „Kunde” wird nämlich nur aus freien Stücken und als autonomes Individuum ein Gut oder eine Leistung nachfragen. Er ist – außer zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse – frei, diese in Anspruch zu nehmen oder sie abzulehnen.
Ein Patient dagegen ist nicht frei oder autonom, die Erkrankung (zer)stört seine körperliche und/oder seelische Integrität. Dies kann über einen bloßen körperlichen Funktionsverlust weit hinausgehen.
Ziel unseres Handelns ist daher die Wiederherstellung der Autonomie und Freiheit des Kranken.

Dafür wollen wir arbeiten.