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MEIN FINGER HÄNGT PLÖTZLICH HERUNTER

Mein Finger hängt plötzlich herunter!

„Ich habe mich nur leicht gestoßen und jetzt sieht das so aus.“

Dabei handelt es sich um einen Abriss der Strecksehne am Fingerendglied.
Die vorzeitige Abnutzung der Sehne ist die häufigste Ursache, so dass es nur eines geringen Traumas bedarf, diese reißen zu lassen. Manchmal braucht es dazu gar keine äußere Einwirkung mehr. Rheumatische oder Stoffwechsel-Krankheiten können ebenfalls solche Rupturen begünstigen.

Was ist zu tun?
Eine Fingerendgliedschiene wird angelegt, welche das Fingerendgelenk in einer Streckhaltung fixiert. Bei uns findet dafür die so genannte Stack-Schiene Verwendung.




 
 

Ein paar Dinge gilt es jedoch zu beachten

Die gute Nachricht:
Ein operativer Eingriff ist in aller Regel nicht notwendig und sinnvoll. Die Ergebnisse einer Operation sind schlecht und die Komplikationsrate ist hoch.

Die schlechte Nachricht:
Die Schiene muss 8 (acht!) Wochen lang ununterbrochen – Tag und Nacht – getragen werden. Einmal Abnehmen der Schiene vor Ablauf dieser Frist und das Spiel beginnt von vorne für weitere 8 Wochen.
Nach den 8 Wochen muss die Schiene noch weitere 4-8 Wochen nachts getragen werden. So summiert sich die gesamte Behandlungszeit auf 12 – 16 Wochen!

Die Ergebnisse belohnen meist die Geduld. Die Streckung des Fingers gelingt wieder vollständig. Ein anfängliches, nach Schienenabnahme noch verbleibendes Streckdefizit verschwindet in aller Regel nach einigen Monaten durch Narbenverkürzung.




 
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