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HERR DOKTOR, ICH BRÄUCHTE DA MAL EINE SPRITZE...

Herr Doktor, ich bräuchte einmal eine Spritze...

Das ist ein häufig geäußerter Wunsch in meiner Praxis, vor allem der von einem "Hexenschuss" geplagten Patienten.

Leider muss ich da enttäuschen - bei uns gibt es keine "i.m."-Spritzen (außer bei notwendigen Impfungen).

Zur Schmerzbehandlung ist nämlich die "gewohnte" Spritze keineswegs besser geeignet als die orale Einnahme eines rasch wirkenden Schmerzmittels. Auch sind Spritzen nicht "verträglicher" als Tabletten oder Dragees. Die reizende Wirkung vieler Schmerzmittel ("NSAR") auf den Magen und Zwölffingerdarm ist sogar stärker, da das Medikament über die Blutbahn unmittelbar in den Verdauungstrakt gelangt.

Das Risiko - auch bei Einhaltung aller Hygieneregeln - eine schwere Infektion ("Spritzenabszess"), einen ausgedehnten Gewebeschaden ("Nekrose") oder eine Blutung zu erleiden ist unvertretbar hoch, wenn man zudem bedenkt, dass die Einnahme einer Tablette oder von Schmerztropfen diesselbe, wenn nicht sogar schnellere Wirkung bringt. Die "Schmerzspritze" wird deshalb juristischerseits als ärztlicher Kunstfehler angesehen. Umso unverständlicher ist daher die noch immer weit verbreitete Anwendung!

Ein Bild, das die Risiken zeigt und leider kein Einzelfall ist, finden Sie hier.




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